Montag, den 04. Dezember 2017 um 22:10 Uhr

25 Jahre Kolüsch

Bottroper Restaurant der Herzen öffnet wieder

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Am 12.12.­2017 star­tet wie­der die Essens­aus­gabe im ehemaligen Pfarr­heim St. Barbara, Am Unterberg 12. Bis zum 16.03.2018 wird das Kolüsch-Team wieder von Montag bis Freitag warme Mahlzeiten an Wohnungslose und Arme in Bottrop ausgeben.
Wegen des besonderen Jubiläums hat unser Oberbürgermeister Bernd Tischler für diese Saison die Schirmherrschaft über­nom­men und wird Kolüsch per­sön­lich eröffnen. Wir freuen uns schon auf unsere Gäste!

WAZ-Artikel "25 Jahre Kolüsch: Die Suppenküche tischt wieder auf" vom 10.12.2017.

Wenn Sie uns helfen möchten: Unterstützen Sie uns mit einer Spende, damit wir auch in diesem Jahr täglich gesundes Essen auf den Tisch bringen können.

 

Mittwoch, den 29. November 2017 um 22:14 Uhr

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet rudert zurück.

Sozialticket für 2018 gesichert

Sozialticket steht vor dem Aus

Nähere Informationen finden Sie hier:
 WAZ-Artikel "Sozialticket und Flughafen: Die Pannen des Armin Laschet" vom 28.11.2017.

 WAZ-Artikel "Stadt Emmerich sieht Pläne zum Sozialticket kritisch" vom 29.11.2017.

 

   

Montag, den 27. November 2017 um 21:57 Uhr

Sozialticket steht vor dem Aus

Schwarz-Gelbe Landesregierung will Zuschüsse stoppen

Sozialticket steht vor dem Aus

Das So­zial­ticket ist für viele Be­dürf­tige die einzige Möglichkeit, den öffentlichen Nah­verkehr für den Weg zur Arbeit, regel­mäßige Arzt­besuche und Be­hörden­gänge nutzen zu können.
Obwohl im Regelsatz der Grundsicherung nur 25,77 € für Fahrtkosten monatlich vorgesehen sind, leisten sich 1417 Bott­roper das aktuell 37,80 € teure So­zial­ticket.
Laut NRW-Verkehrsminister Hen­drik Wüst (CDU) sollen die Zuschüsse an die Ver­kehrs­verbände in 2 Phasen bis 2020 abgeschafft werden. Das ein­ge­sparte Geld soll in den Straßen­bau flie­ßen. Ohne die Zuschüsse sehen sich die Ver­kehrs­verbände jedoch außerstande, das subventionierte Sozialticket weiter anzubieten.

Wieder einmal scheint es, dass Spar­maß­nahmen auf dem Rücken der Armen durch­ge­führt werden! Wir fordern daher NRW-Ministerpräsident Armin Laschet auf, die beabsichtigte Einstellung der Sub­vention zurückzunehmen. Außerdem darf das Ticket nicht teurer sein, als die im Regelsatz vor­ge­sehenen Fahrtkosten.

   

Donnerstag, den 16. November 2017 um 23:07 Uhr

860.00 Menschen in 2016 ohne Wohnung

BAG Wohnungslosenhilfe gibt neue Zahlen bekannt

860.00 Menschen in 2016 ohne Wohnung

„Auch ohne Berücksichtigung der Wohnungs­losigkeit von Flüchtlingen müssen wir leider
davon ausgehen, dass der Anstieg der Woh­nungslosenzahlen zwischen 2015 und 2016
unseren früheren Prognosen entsprochen hat. Die Zuwanderung hat die Gesamtsituation
dramatisch verschärft, ist aber keinesfalls alleinige Ursache der neuen Wohnungsnot“,
erklärte Thomas Specht, Geschäftsführer der BAG W.

Ca. 290.000 (70 %) der wohnungslosen Menschen sind alleinstehend, 130.000
(30 %) leben mit Partnern und/oder Kindern zusammen. Die BAG W schätzt die Zahl der Kinder und minderjährigen Jugendlichen auf 8 % (32.000), die der Erwachsenen auf 92 % (390.000). Der Anteil der erwachsenen Männer liegt bei 73 % (290.000); der Frauenanteil liegt bei 27 % (100.000) und ist seit 2011 um 3 % gestiegen). (Alle Angaben jeweils ohne Berücksichtigung der wohnungslosen Flüchtlinge.)

Mehrere Faktoren seien maßgeblich für den dramatischen Anstieg der Wohnungs­losenzahlen. Specht: „Das Angebot an bezahlbarem Wohnraum ist unzureichend,
der Sozialwohnungsbestand schrumpft ständig. Seit 1990 ist der Bestand an Sozial­wohnungen um ca. 60 % gesunken. 2016 gibt es noch ca. 1,2 Millionen Sozialwoh­nungen, bis 2020 werden weitere 170.000 aus der Bindung fallen. Zusätzlich haben Kommunen, Bundesländer und der Bund eigene Wohnungsbestände an private
Investoren verkauft. Damit haben sie Reserven bezahlbaren Wohnraums aus der Hand gegeben.“


Pressemitteilung: BAG Wohnungslosenhilfe: 860.000 Menschen in 2016 ohne Wohnung

   

Freitag, den 10. November 2017 um 12:08 Uhr

Armut oder soziale Ausgrenzung

16 Millionen Deutsche betroffen

Armut oder soziale Ausgrenzung

Fast jeder fünfte Mensch in Deutschland ist von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. 

Der Anteil von 19,7 Prozent der Bevölkerung entspricht etwa 16 Millionen Menschen, teilte das statistische Bundesamt mit. 

Eine Person gilt als von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht, wenn ihr Einkommen unter der Armutsgefährdungsgrenze liegt, ihr Haushalt von erheblicher materieller Entbehrung betroffen ist oder sie in einem Haushalt mit sehr geringer Erwerbsbeteiligung lebt. 

Quelle: Videotext ZDF 08.11.2017

Pressemitteilungen - 19,7 % der Bevölkerung Deutschlands von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht

   

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