Mittwoch, den 21. September 2011 um 16:00 Uhr

ESB fordert bezahlbares Sozialticket

Sozialausschuss gibt grünes Licht für 30-Euro-Ticket des VRR

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Am 21. September 2011 gab der Sozialausschuss grünes Licht für das sogenannte VRR-Sozialticket. Am 4. Oktober entscheidet der Rat endgültig darüber. Das Bottroper Netzwerk gegen Armut, in dem sich die ESB engagiert, hält das 30-Euro-Ticket ebenso wie Sozialticketinitiativen, Gewerkschaften und Sozialverbände für zu teuer. Sie fordern ein Sozialticket, das seinen Namen verdient, zum Preis von 15 Euro. Nur so viel ist im Hartz-IV-Regelbedarf für den öffentlichen Nahverkehr vorgesehen.

  • WAZ-Artikel "Grünes Licht für das Sozialticket" vom 22. September 2011 lesen link-externer-rot
  • Pressemitteilung des Bottroper Netzwerks gegen Armut und soziale Ausgrenzung zur Einführung des 30-Euro-Tickets des VRR vom 19. September 2011 link-interner-rot
 

Donnerstag, den 01. September 2011 um 19:39 Uhr

Erste Bundesfreiwillige bei der ESB

Soziales Engagement in der Wohnungslosenarbeit

Mitarbeiterin Carina-Dill 200pxCarina Dill ist die erste Bundesfreiwillige bei der ESB. Die gelernte Bürokauffrau ist Mutter eines 19 Monate alten Sohns. Vor ihrem Studium der Sozialarbeit will sie zunächst Erfahrungen im sozialen Bereich sammeln. Wir freuen uns über ihre tatkräftige Unterstützung in unserem Team. Der neue Bundesfreiwilligendienst (BFD) trat am 1. Juli 2011 an die Stelle des Zivildienstes. Er steht Frauen und Männern jeden Alters offen. » Infos zum Freiwilligendienst bei der ESB

   

Mittwoch, den 20. Juli 2011 um 00:00 Uhr

Bottrop braucht ein bezahlbares Sozialticket

Wohnungslose und Arme haben ein Recht auf Mobilität

030807gf5235 200pxNach monatelanger Hängepartie einigten sich Politik und Verkehrsbetriebe im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) darauf, ein "Sozialticket" einzuführen. Das Ticket soll es ab 1. November 2011 im VRR-Gebiet für 29,90 Euro geben. Es basiert auf dem Ticket 1000 der Preisstufe A. Als "Pilotprojekt" soll es zunächst nur bis Ende 2012 laufen. Sozialticketinitiativen, DGB und Sozialverbände halten es für zu teuer und fordern einen Preis von 15 Euro. Nur so viel ist im Hartz-IV-Regelbedarf für den öffentlichen Nahverkehr vorgesehen. Sie kritisieren es als "Mogelpackung", denn einzelne Städte und Kreise können aus dem Projekt aussteigen. Die ESB erwartet von der Politik, dass ein Sozialticket entsprechend der Beschlusslage des Rats der Stadt in Bottrop eingeführt wird. » mehr link-interner-rot

  • VRR-Pressemitteilung "Sozialticket im VRR kommt zum November" vom 19. Juli 2011 link-externer-rot
  • icon neu Flugblatt "15 Euro – mehr ist nicht drin!" der Sozialticketinitiativen in NRW vom September 2011 » icon pdf [PDF, 0.3 MB]
   

Mittwoch, den 13. Juli 2011 um 00:00 Uhr

Debatte um Treffpunkt am Berliner Platz

Betroffene schildern ihre Sicht

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Seit einigen Tagen berichtet die Bottroper Presse über die Inititiative einiger Gewerbetreibender auf dem Berliner Platz. Sie fordern, dass die Menschen, die den Ort als Treffpunkt nutzen, vertrieben werden. Nach Auffassung der ESB löst die Verdrängung der "Szene" keine Probleme. Die Menschen werden stigmatisiert und der Treffpunkt verschiebt sich lediglich in einen anderen innerstädtischen Bezirk. Im Herbst 2010 war die ESB mit dem Fotoprojekt "Mittendrin und doch am Rande" auf dem Berliner Platz, um Vorurteile und Ängste gegenüber den Menschen abbauen, die sich täglich auf dem Berliner Platz aufhalten. Am 12. Juli 2011 war die WAZ vor Ort und bat die Menschen auf dem Berliner Platz um ihre Sicht der Dinge. » WAZ-Artikel lesen link-externer-rot

   

Sonntag, den 22. Mai 2011 um 10:16 Uhr

Sparen auf Kosten der Ärmsten

ESB kritisiert neue Wohnrichtlinie der Stadt Bottrop

wohnungslosigkeit200pxMit Sorge betrachtet die ESB die neue kommunale Richtlinie, welche die Wohnkosten für BezieherInnen von Hartz IV und Sozialhilfe regelt. Hartz IV hat zwei Bestandteile: den Regelsatz und die Wohnkosten. Der Bund bezahlt den Regelsatz in Höhe von 364 Euro. Die Stadt Bottrop kommt für die Wohnkosten auf. Sie legt fest, welche Wohnfläche LeistungsbezieherInnen zusteht, welcher Mietpreis und welche Betriebskosten "angemessen" sind. Zum 1. April 2011 hat die Stadt Bottrop diese Grenze heruntergesetzt. » mehr dazu in unserer Pressemitteilung vom 22. Mai 2011 link-interner-rot

   

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