Freitag, den 04. Januar 2019 um 11:45 Uhr

Amokfahrt in Bottrop

Rassistisch motivierter Anschlag auf dem Berliner Platz

Rassismus - Nein Danke!

Die Evangelische Sozialberatung Bottrop spricht allen Opfern der Amokfahrt auf dem Berliner Platz und in Essen während der Silvesternacht und deren Angehörigen ihr Mitgefühl aus.
Gleichzeitig verurteilen wir Hass, Rassismus, Gewalt und Menschenverachtung jeder Art, sei es in Form von Ausländerfeindlichkeit oder als Ausgrenzung von gezielten Personengruppen, wie z. B. Obdachlose.
Bottrop muss eine solidarische Stadt bleiben, in der JEDER als Mensch geachtet ist, egal welcher Nationalität, Hautfarbe, Religion oder welchem Geschlecht er angehört.

Die Stadt gehört allen – für ein Klima der Toleranz

Weitere Infos finden Sie hier:

 

Freitag, den 21. Dezember 2018 um 23:45 Uhr

Weihnachten und Silvester

Öffnungszeiten über die Feiertage

Kolüsch lädt ein

An Heiligabend (24.12.) haben KOLÜSCH und die ESB geschlossen. Dafür lädt die Evan­gelische Kirchen­gemeinde Bottrop alle alten, einsamen, alleinstehenden und wohnungs­losen Men­schen zu ihrer Heiligabend-Feier ab 15 Uhr ins Martins­zentrum ein. Das Restaurant der Herzen macht zwischen Weihnachten und Neujahr eine Pause. Die nächste warme Mahlzeit gibt es wieder am 02. Januar 2019. KOLÜSCH ist dann bis zum 15. März Montag bis Freitag zwischen 12:30 und 14:00 geöffnet.

Die Beratungsstelle hat am 27.12. und 28.12.18 zu den üblichen Sprechzeiten geöffnet.

Ab dem 2. Januar 2019 gelten wieder die normalen Öffnungszeiten.


Wir wünschen allen erholsame Feiertage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

   

Mittwoch, den 12. Dezember 2018 um 23:13 Uhr

KOLÜSCH lädt ein

Unser „Restaurant der Herzen“ ist geöffnet

Kolüsch lädt ein

„Der Mensch lebt nicht von Brot allein“. Mit diesem Bibelzitat eröffnete Pfarrer Riesenberg die diesjährige KOLÜSCH-Saison. Frau Dr. Bunse als stellvertretende Sozial­ausschuss­vorsitzende betonte in ihrer Begrüßungs­rede, wie wichtig das Angebot von KOLÜSCH sei. Nicht nur wegen einer warmen Mahlzeit am Tag, sondern auch wegen der sozialen Kontakte in unserem „Restaurant der Herzen“.

Viele vertraute Gesichter befanden sich am Eröffnungstag unter den Gästen.
Aber es waren auch einige neue Besucher dabei, die von der restaurantähnlichen Atmosphäre positiv überrascht waren: „Es hat uns sehr gut gefallen und wir kommen morgen wieder!“
Auch Vertreter von Parteien und Organisationen nahmen an der Eröffnung teil und ließen es sich ebenfalls bei zahlreichen Gesprächen gut schmecken. Traditionsgemäß gab es Grünkohl mit Mettwurst, wie immer lecker zubereitet durch das DRK-Team rund um den Küchenchef Marco Kobe.

Alle Gäste drückten ihre Freude aus, für 3 Monate im Barbaraheim wieder einen Treffpunkt für Gespräche und Kontakte zu haben. Und natürlich auch eine kostenlose warme Mahlzeit. Bis zum 15. März wird das KOLÜSCH-Team montags bis freitags von 12:30 bis 14:00 Uhr wie gewohnt an liebevoll gedeckten Tischen unseren wechselnden Mittagstisch servieren. Wir laden dazu herzlich ein!

 WAZ-Artikel "Hier werden warme Mahlzeiten mit Wertschätzung serviert" vom 12.12.2018

   

Dienstag, den 04. Dezember 2018 um 23:34 Uhr

KOLÜSCH öffnet wieder die Türen

Am Dienstag, 11.12.2018 startet die neue Saison

Kolüsch Plakat

„Wann geht es denn wieder los bei KOLÜSCH?“ In diesen Tagen eine häufig gestellte Frage der Gäste und Unterstützer.
Die Antwort ist leicht zu geben: Am Dienstag, 11 Dezember 2018 werden sich die Türen unseres Restaurants des Herzen zur 26. Saison öffnen.

„Wir freuen uns schon darauf, unsere Gäste wie immer für 3 Monate im Barbaraheim begrüßen zu dürfen“, sind sich Felix Brill und Claudia Kretschmer von der Evangelischen Sozial- beratung Bottrop (ESB) einig.

Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Plakate und Flyer werden diese Tage bei Behörden, sozialen Einrichtungen, Kirchen- gemeinden und Arztpraxen verteilt. Geschirr und Besteck muss gesichtet werden, ob es noch in ausreichender Zahl vorhanden ist. Schließlich werden bis zu 100 Gäste erwartet!

„Was ist mit den Trockentüchern und den Reinigungsmitteln? Hast du schon den großen Besen gefunden? Wo ist die große Suppenkelle? “ Anne Glenz und Bernd Dertwinkel raucht schon der Kopf. Beide gehören als 1,50€-Jobber zum Kolüsch-Team und sind in der übrigen Zeit in der ESB beschäftigt.

Wie auch in den Jahren zuvor bietet KOLÜSCH – unser Restaurant der Herzen nicht nur eine kostenlose warme Mahlzeit, sondern auch einen Ort der Begegnung. Das Angebot richtet sich an Menschen in Not: an Wohnungslose, Alleinstehende, vereinsamte Menschen, alleinerziehende Mütter mit Kindern, RentnerInnen mit geringem Einkommen, Menschen mit Suchterkrankungen oder psychischen Problemen.

Das etwas andere Restaurant ist montags bis freitags von 12:30 bis 14:00 Uhr geöffnet. Leider steht mit dem 15. März 2018 auch schon das Ende der diesjährigen Saison fest. Aber daran will das KOLÜSCH-Team noch gar nicht denken…

   

Dienstag, den 13. November 2018 um 12:22 Uhr

So leben Menschen ohne Wohnung

1. umfassende Studie des Diakonie-Verbandes EBET

Ohne Wohnung

Es gibt viele Statistiken über den Großteil der bundes­deutschen Bevölkerung, zu Einkommen, Gesundheit, Bildung, Haushaltsstrukturen, Lebensgewohnheiten. Nur keine systematische bundesweite und amtliche Untersuchung über Menschen ohne eigene Wohnung.

Seit Jahren fordern die Wohnungslosenorganisationen eine Bundesstatistik, um verlässliche Aussagen über die Anzahl und die Lebenssituation von Wohnungslosen treffen zu können.

Immerhin waren 860.000 Menschen nach Schätzung der BAG Wohnungslosenhilfe in 2016 von Wohnungslosigkeit betroffen, Tendenz steigend.

Um etwas an dieser unhaltbaren Situation zu ändern, hat der Diakonieverband EBET e.V. nun selbst eine Studie in Auftrag gegeben. Es liegt zum ersten Mal eine systematische und umfassende Untersuchung der Situation wohnungsloser Menschen vor. Die Diakonie sieht anhand ihrer Zahlen die Forderung nach einem Recht auf Wohnen bestätigt und appelliert an die Pflicht der Politik. Ziel muss es sein, Wohnungslose so schnell wie möglich wieder in feste Wohnungen zu bringen. Die Studie belegt, wie schnell und deutlich sich die Lebenslage bereits nach einem Monat in der Wohnungslosigkeit verschlechtert.

„Wohnen ist keine Ware, sondern ein Menschenrecht“, fordert Maria Loheide, Vorstand für Sozialpolitik bei der Diakonie.  Jens Rannenberger von der Wohnungslosenhilfe der Diakonie ergänzt: „Wohnungslosigkeit verletzt die Menschenwürde jedes Einzelnen, missachtet individuelle Grundrechte und schadet unserer Gesellschaft!“

 

Weitere Infos finden Sie hier:

   

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