Evangelische Sozialberatung Bottrop (ESB)

Hilfe für Menschen in Wohnungsnot

Die ESB ist eine Anlaufstelle für Wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen und bietet seit 1986 soziale Beratung und persönliche Hilfe in sozialen Schwierigkeiten. » mehr über die ESB link-interner-rot

 

Dienstag, den 13. November 2018 um 12:22 Uhr

So leben Menschen ohne Wohnung

1. umfassende Studie des Diakonie-Verbandes EBET

Ohne Wohnung

Es gibt viele Statistiken über den Großteil der bundes­deutschen Bevölkerung, zu Einkommen, Gesundheit, Bildung, Haushaltsstrukturen, Lebensgewohnheiten. Nur keine systematische bundesweite und amtliche Untersuchung über Menschen ohne eigene Wohnung.

Seit Jahren fordern die Wohnungslosenorganisationen eine Bundesstatistik, um verlässliche Aussagen über die Anzahl und die Lebenssituation von Wohnungslosen treffen zu können.

Immerhin waren 860.000 Menschen nach Schätzung der BAG Wohnungslosenhilfe in 2016 von Wohnungslosigkeit betroffen, Tendenz steigend.

Um etwas an dieser unhaltbaren Situation zu ändern, hat der Diakonieverband EBET e.V. nun selbst eine Studie in Auftrag gegeben. Es liegt zum ersten Mal eine systematische und umfassende Untersuchung der Situation wohnungsloser Menschen vor. Die Diakonie sieht anhand ihrer Zahlen die Forderung nach einem Recht auf Wohnen bestätigt und appelliert an die Pflicht der Politik. Ziel muss es sein, Wohnungslose so schnell wie möglich wieder in feste Wohnungen zu bringen. Die Studie belegt, wie schnell und deutlich sich die Lebenslage bereits nach einem Monat in der Wohnungslosigkeit verschlechtert.

„Wohnen ist keine Ware, sondern ein Menschenrecht“, fordert Maria Loheide, Vorstand für Sozialpolitik bei der Diakonie.  Jens Rannenberger von der Wohnungslosenhilfe der Diakonie ergänzt: „Wohnungslosigkeit verletzt die Menschenwürde jedes Einzelnen, missachtet individuelle Grundrechte und schadet unserer Gesellschaft!“

 

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Donnerstag, den 18. Oktober 2018 um 20:35 Uhr

„Armut stört“

Nationale Armutskonferenz stellt ihren 3. Schattenbericht vor

Armut stört

„Armut stört Eltern, wenn sie ihre Kinder nicht mit genug Schulsachen ausstatten können; Obdachlose, die auf der Straße verelenden; langzeitarbeitslose Menschen, die sich seit Jahren vergeblich um einen guten Arbeitsplatz bewerben. Armut stört viele Menschen empfindlich in ihrem Leben.“

Darauf weist Barbara Eschen, Sprecherin der Nationalen Armutskonferenz (NAK) in ihrem Vorwort zum 3. Armutsbericht hin.
Die NAK ist ein Bündnis von Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften und Selbsthilfeorganisationen, das sich für eine aktive Politik der Armutsbekämpfung einsetzt.

Der Bericht stellt fest, dass viele Menschen in Deutschland trotz boomender Wirtschaft nicht genug zum Leben haben. Als Hauptursache werden Arbeitslosigkeit, Niedriglohnjobs und das Alleinerziehen von Kindern genannt. Rund16 Prozent der deutschen Bevölkerung leben an der Armutsgrenze.

Dieser 3. Schattenbericht, der am 17. Oktober 2018, dem diesjährigen Internationalen Tag zur Beseitigung der Armut veröffentlicht wurde, versteht sich als Parallelbericht zur Armuts- und Reichtumsberichterstattung der Bundesregierung. Er gibt insgesamt einen Überblick über den armutspolitischen Handlungsbedarf, bietet Analysen und lässt vor allem Betroffene zu Wort kommen. Dabei zeigt sich: Für viele Menschen ist Armut trotz Arbeit bittere Realität.

Barbara Eschen: „Armut zu bekämpfen ist keine Wohltätigkeit, sondern eine Verpflichtung!“

 

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Mittwoch, den 29. August 2018 um 12:42 Uhr

Wohnraum wird knapp und immer teurer

Stadt Bottrop will den Mietzuschuss erhöhen

Wohnraum wird knapp und immer teurer

Wer Geld vom Jobcenter oder Sozialamt erhält, muss bestimmte Grenzen bei den Kosten für die Miete berücksichtigen. Diese Mietobergrenze, die durch die Stadt Bottrop 2010 festgelegt wurde, entspricht aber nicht mehr der Realität auf dem Wohnungsmarkt. Wurden damals 5,15€/qm in der mittleren Wohnlage und Altersklasse der Wohnung zugrunde gelegt, weist der aktuelle Mietspiegel für denselben Quadratmeder bereits 5,47€ aus.

So wird es immer schwieriger, eine neue Wohnung zu finden. Aber auch die irgendwann mal unter den gültigen Bedingungen angemietete Wohnung verteuerte sich durch Modernisierungsmaßnahmen oder energetische Sanierungen. Die Folge ist, dass Leistungsbezieher von Hartz IV oder Sozialhilfe zu einem Umzug aufgefordert werden oder die Differenz von dem eh schon knapp bemessenen Lebensunterhalt zur Miete dazu tun müssen.

Peter Sommer, Leiter des Sozialamtes, hat jetzt erfreulicherweise angekündigt, dass die Richtlinien angepasst und damit die als angemessen geltende Miete angehoben wird. Bleibt zu hoffen, dass zumindest dem jeweils aktuellen Mietspiegel Folge geleistet wird. Das Bundessozialgericht hat sogar in einem Urteil eine Orientierung an die Werte des Wohngeldgesetzes verkündet. Demzufolge darf die Kaltmiete mit Betriebskosten ohne Heizkosten für eine alleistehende Person 429,-€ kosten.

Aus Gründen der Gerechtigkeit und Gleichbehandlung wünschen wir uns, dass die „Altfälle“ automatisch an die neue Mietobergrenze angepasst werden, ohne dass ein Antrag erforderlich ist.

   

Montag, den 02. Juli 2018 um 18:32 Uhr

AmBOTioniert hilft KOLÜSCH

Hobbyköche kochen für den guten Zweck

Plakat und FB Dinner2018 klein

„Das Leckere kommt zum Schluss“ – unter diesem Motto veranstaltet AmBOTioniert am Ende der Sommerferien ihr 4. Charity-Dinner. „Wir zaubern wieder ein 5-Gänge-Menü inklusive begleitender Weine und Getränke mit einem unterhaltsamen Abendprogramm und Ver­stei­gerung besonderer Erlebnisse und Events“, weiß der engagierte Verein zu berichten. Zauberhafte musikalische Unterstützung bieten verschiedene Bottroper Künstler (unter anderem Markus Stein und das Gesangsduo Souls in Harmony). Das Ganze findet am 25. August 2018 um 18 Uhr im Cottage, Herzogstr. 58, 46240 Bottrop statt. Der Vorverkauf läuft bereits.

Mit dem Erlös des Charity-Dinners unterstützt AmBOTioniert wie immer soziale Einrichtungen. KOLÜSCH, unser Bottroper Restaurant der Herzen, soll auch wieder bedacht werden. Wir bedanken uns im Voraus!

 WAZ-Artikel "Ambotioniert verwöhnt Gäste mit einem Fünf-Gänge-Menü" vom 13.06.2018

 WAZ-Artikel "Ambotioniert tischt wieder ganz groß im Cottage auf" vom 13.08.2018

 WAZ-Artikel "13 Hobbyköche laufen am Samstag zur Höchstform auf" vom 22.08.2018

   

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